SCHULPROJEKT

ALMAAWIYA

Wer ins Netz geht und in die Suchmaschine „Lamu“ eingibt wird bei der Bildersuche ein vermeintlich unberührtes Paradies entdecken. Türkisblaues Meer, feiner Sand, palmengesäumte Strände, freundlich lächelnde Menschen, Lodges, Beachhouses. Ein Traum? Ja, aber nur auf den ersten Blick ...

 

Auf dem Archipel Lamu im Norden Kenias gibt es jenseits des Postkarten-Idylls viele Schattenseiten, die zu einem erheblichen Teil auf das Jahr 2011 zurückzuführen sind. Damals geriet die Insel, die sich gerade vom Geheimtipp der Backpacker zum touristischen Hotspot des internationalen Jet-Sets entwickelte, in die Schlagzeilen.

 

Kurz nacheinander ereigneten sich zwei Entführungsfälle durch somalische Piraten und Banditen, die tödlich endeten. Seitdem stuft u. a. das Auswärtige Amt die Region als „unsicher“ ein. Die Folge: Touristen blieben aus, viele der 30.000 Einwohner verloren ihre Erwerbsgrundlage und sind nun von noch größerer Armut betroffen.

 

Mit am härtesten trifft die Not auf Lamu die Kinder. Obwohl in Kenia eine Schulpflicht besteht und der Besuch einer öffentlichen Schule nur ca. 20 Euro pro Jahr kostet, bleiben die Jungen und Mädchen dem Unterricht fern. Die Eltern können sich das Schulgeld einfach nicht leisten.

 

Die Situation wäre für viele Familien bis heute sicherlich ausweglos, hätte der Zufall nicht Karin Howell nach Lamu gebracht. Die Pädagogin, die in der Schweiz bereits das Projekt Kids in Motion gegründet hatte, kam ursprünglich auf die afrikanische Insel, um mit ihrem Mann Lonnie und ihren vier Kindern Urlaub unter Palmen zu machen. Doch aus dieser Reise wurde eine Mission. Karin Howell war schockiert über das schlechte Bildungsniveau auf der Insel und beschloss etwas dagegen zu unternehmen. Zunächst gründete sie mit ihren Mitstreitern einen ersten Kindergarten auf Lamu, 2014 folgte der zweite. Zeitgleich wurde das Schulprojekt Almaawiya gegründet, in dem inzwischen 220 Kinder von der 1. bis zur 8. Klasse unterrichtet werden. 

REPORT

Um die jährlichen Kosten des Hilfsprojekts bestmöglich zu decken und um Mittel für weitere Maßnahmen bereit zu stellen, wurde im Herbst 2015 Almaawiya e.V. in Deutschland als eingetragener Verein gegründet. Dieser sieht sich gleichermaßen als Sprachrohr, Fund-Raiser, Multiplikator und Ideengeber. Die Gründungsmitglieder des Vereins wollen das Projekt so vor allem mit der umfangreichen Erfahrung unterstützen, die jeder Einzelne im Berufsleben als Unternehmer, Medienprofi, Mediziner oder Business-Coach sammeln konnte. Jedes Jahr im Februar sehen wir uns die Arbeit vor Ort mit ein paar Freiwilligen  selbst an .Im Gepäck haben wir ausrangierte Laptops für die Lehrer, Fussbälle für den Sportunterricht und Kleidung für Mädchen und Jungen. Es sind wunderbare Erfahrung und viel leichter und positiver als erwartet. Die Kinder sind trotz der teilweise sehr widrigen Umstände fröhlich und glücklich. Ebenso die Lehrer, die sich nicht nur über eine Anstellung freuen sondern auch darüber, dass mit einer Schulbildung die Kinder eine Chance für ihr Leben bekommen.

Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt darin, weitere Unterstützer für die Schule(n) und Kindergärten auf Lamu zu rekrutieren. Dabei sind dem Almaawiya e.V. finanzielle Spenden ebenso willkommen wie Know-how und tatkräftige Unterstützung. Beispielsweise bietet der Verein die Möglichkeit, das Schulprojekt im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres oder eines Auslandssemesters kennenzulernen. Darüber hinaus ermöglich er es Arbeitnehmern und Managern, die eine berufliche Auszeit nehmen wollen, sich als Volunteer, Gast, oder Experte auf Lamu einzubringen. Ein Social Sabbatical sozusagen. 

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass almaawiya auf herausragende Weise zeigt, wie sehr sich die Welt – zumindest im Kleinen – allein durch privates Engagement verändern lässt. Vorausgesetzt, es finden sich Menschen wie Karin Howell und Ihre vielen Helfer, die die Dinge unbürokratisch und entschlossen in die Hand nehmen.

ZIELE

Die Schule steht unter der Leitung der Almaawiya Development Group, deren Vorstand von Karin Howell geführt wird. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Ehemann Lonnie Howell und den Kenianern Mohammed Ali, Fuzz Dryer sowie Fatma Salim. Komplettiert wird das Gremium durch den Italiener Francesco Minauro und Maria Parger. Maria arbeitet für die spanische Non-Governmental-Development-Organization Anidan, die auf Lamu ein Waisenhaus sowie ein Hospital betreibt und das Ehepaar Howell von Anfang an unterstützte.

 

Genau dieses Netzwerk ist die Grundlage für den Erfolg der Schüler und damit für den Erfolg der Kinder. Das zu Anidan gehörende Krankenhaus sorgt für die medizinische Versorgung der Kinder und dass sie frei von Parasiten lernen können. Die Kenianer vor Ort helfen uns im Umgang mit den Behörden oder den korrekten Einsatz der finanziellen Mittel vor Ort.

Das Konzept des Projekts besteht darin, Kinder von innen heraus zu stärken, mit all ihren Talenten, Fähigkeiten und Möglichkeiten. Almaawiya setzt im Kindergartenalter an, begleitet die Jungen und Mädchen dann durch die acht Klassen der Primary School, um ihnen anschließend weitere Perspektiven zu eröffnen. Bereits jetzt denkt der Vorstand über eine Secondary School nach, deren Abschluss den Schüler erlauben würde, ein Studium in Mombasa, Nairobi oder im Ausland aufzunehmen. Ebenso wird die Gründung einer Berufsschule angestrebt.  

Man kann Almaawiya durchaus als Blaupause für vieles sehen, was noch passieren wird. In die Zukunft soll es – natürlich auch auf dem Festland – noch viele derartige Inseln geben. Geschützte Orte, an denen Kinder und Jugendliche unberührt von äußeren Gegebenheiten aufwachsen, sich entwickeln und lernen können.

 

Die Herausforderungen dabei liegen jedoch nicht nur im personellen, sondern insbesondere im finanziellen Bereich. Die jährlichen Kosten für eine Schulklasse – inklusive aller Schuluniformen, Mahlzeiten, Bücher und Lehrergehälter – belaufen sich auf 8.760 €. Zur Finanzierung der kompletten Schule werden pro Jahr 70.080 € benötigt. Dabei wird kein Cent für Verwaltung oder Organisation verschenkt, alle

Mitarbeiter und Helfer arbeiten zu 100% ehrenamtlich. Jeder zahlt seine Reisekosten selbst.

 

SPENDEN

Damit Sie eine Vorstellung bekommen, welche finanziellen Mittel nötig sind, um etwas zu bewegen, haben wir versucht das Budget einmal aufzuschlüsseln :

 

  • 1 € kostet 1 Schultag für 1 Kind

  • Schultage verschenken. Sie sind eingeladen bei Freunden und wollen mal etwas anderes als eine Flasche Wein oder einen Blumenstrauß verschenken? Wählen Sie einfach die Anzahl der Schultage aus, die Sie verschenken möchten und wir bereiten eine kleine Geschenkkarte für Sie vor. Schreiben Sie mir: Susanne Preiss, erreichbar unter:  info@almaawiya.org

  • 365 € würde 1 Schulkind 1 ganzes Jahr unterstützen. (=30,42€ pro Monat)

    • Möchten Sie ein Kind übernehmen? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns die Einwilligung​ geben jeden Monat 30,42€ von Ihrem Konto abzubuchen.

  • 80 € kostet 1 Klassenausflug für 1 Klasse pro Jahr.

  • Diese Klassenausflüge sind wichtig für die Kinder, damit sie lernen sich auch in einer anderen Umgebung zurecht zu finden und ein paar unbeschwerte Stunden in Gemeinschaft Gleichaltriger zu verbringen außerhalb des Schulalltags. Hier werden auch mal die nächsten größeren Orte und Sehenswürdigkeiten besucht.

  • Möchten Sie pro Jahr einen Ausflug spendieren? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns die Einwilligung​ geben einmal im Jahr 80€ von Ihrem Konto abzubuchen.

  • 8.922 € kostet eine komplette Schulklasse inklusive

    • Sie möchten eine Patenschaft für eine Klasse übernehmen, damit ca 24 Kinder jeden Tag zur Schule gehen können, das notwenige Unterrichtsmaterial bekommen, eine Schuluniform haben und satt werden? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns die Einwilligung​ geben jedes Jahr einmal 8.922 € von Ihrem Konto abzubuchen. Wir schicken Ihnen dann per Mail ein kleines Video von der Klasse mit den Namen, und einmal im Jahr einen kleinen Bericht, wie sich ihre Klasse entwickelt.

 

Als gemeinnütziger Verein sind wir berechtigt, Ihnen Spendenquittungen auszustellen. Diese können Sie dem Finanzamt vorlegen, so dass Ihre Spende bei Ihrer Steuererklärung Berücksichtigung findet.

 

Kontoinhaber: Almaawiya e.V.

Kreditinstitut: Hannoversche Volksbank

IBAN: DE 21 2519 0001 0699 5993 00

BIC: VOHADE2HXXX

 

Meet the Team

Susanne Preiss

1. Vorsitzende

Gründungsmitglied 

Business Coach und Trainerin für Stressmanagement

Hamburg 

Karin Howell

Gründungsmitglied

Gründerin der Almaawiya Foundation Projektentwicklerin

Zürich

Florian Weischer

2. Vorsitzender

Gründungsmitglied

Chairman  WeischerMedia

Hamburg

Bettina Leitgeb

Gründungsmitglied

Mitglied des Aufsitzsrates Steigenberger Holding

Wien

Prof. Dr. Volker Steinkraus

Gründungsmitglied

Dermatologe

Gründer des Dermatologikums

Dr. Amke Briese

Gründungsmitglied

Gesellschafterin Briese Reederei und Tierärztin

Matthias Kemme

Gründungsmitglied

Matthias Kemme, Kinounternehmer

Inga Lagemann

Gründungsmitglied

Kassenwart

Office-Manager 

Hamburger 

Polo Club

Maike Grützediek

Gründungsmitglied

Schriftführerin

Journalistin

Frauke Ludowig

Gründungsmitglied

Moderatorin RTL

 
Get In Touch 

Susanne Preiss

Strandweg 98a

22587 Hamburg

 

T +49 (0)40 696 651 77

 

info@almaawiya.org

Almaawiya e.V